Everest Base Camp Trekking

Zeitraum: Januar 2018 - 2 Teilnehmer

Tag 1: Anreise von Frankfurt nach Kathmandu (mit Zwischenstopp in Istanbul) + Übernachtung in Thamel

Wir verlassen Nachmittgas die Heimat und fliegen in die Nacht hinein nach Istanbul. Der Umstieg verläuft hektisch jedoch reibungslos, sodass wir wie geplant vormittgas in Kathmandu landen.

Tag 2: Inlandsflug nach Lukla (2860m) - Tagesziel Phakding (2640m)

Gegen 5:00 geht es wieder zum Flughafen Kathmandu und mittels einem 40minütigen Fluges zum Flughafen Lukla.

Nach Ankunft und einer Tasse Tee startet die Trekkingtour mit einem Abstieg nach Phakding (2640m).

Tag 3: Tagesziel Namche Bazaar (3447m)

Nach einem Frühstück machen wir uns gegen 8:00 bereit für den anstrengenden Aufstieg zum Eingangstor des Hoch-Himalaya.

Bei wechselhaften Bedingungen überqueren wir die Hillarybridge sowie den Fluss Dudhkoshi. Zwischenzeitlich herrscht während der rund 6-Stündigen Tour massives Schneetreiben.

Tag 4: Akklimatisierung Namche Bazaar mit Tagestour

Wir packen unseren Rucksack und nehmen lediglich das Nötigste mit, da wir am Abend erneut unsere Lodge erreichen werden.

Eigentlich sollte die heutige Tour der Erholung und Höhenanpassung dienen, letztendlich verläuft diese aber gegensätzlich. Langsam setzen Appetitlosigkeit und Kopfweh bei uns ein. Eindrucksvolle Belohnung: Heute sehen wir zum ersten Mal einige 8000er sowie den Mount Everest..

Tag 5: Tagesziel Tengboche (3770m)

Die heutige Tour verläuft kilometerweit steil bergauf, was sich als sehr kräftezehrend rausstellt. Tengboche ist eine Klosterstadt, welche auf einem Bergrücken liegt, umgeben von hohen Himalaya-Gipfeln. Leider sind diese heute nur zu erahnen, da es sehr neblig und grau ist.

Am Abend und in der Nacht sinkt die Temperatur auf -25°C. Die Kombination aus Kälte, Kopfschmerzen und dem Lärm der Ratten macht den Schlaf beinahe unmöglich.

Tag 6: Tagesziel Pheriche (4243m)

Nachdem wir in der letzten Nacht nur 2 - 3 Stunden Schlaf finden konnten gestaltet sich der heutige Tag mehr als anstrengend.

Ich habe in den letzten beiden Tage nur wenig Nahrung zu mir genommen und bin daher sehr erschöpft und kraftlos.

Auch die Kopfschmerzen und der Schwindel nehmen allmählich zu. Aus diesen Gründen verfehlen wir leider unser Tagesziel und machen stattdessen einen Zwischenstopp in Pangboche (4000m).

Tag 7: Höhenrettung aus Pangboche

Auch nach dieser Nacht verschlechtert hat sich mein gesundheitlicher Zustand erneut verschlechtert. Nachdem mein Schwindel zugenommen hat und ich das erste Mal Wasser gehustet habe müssen wir die harte, jedoch einzig vernünftige, Entscheidung treffen die Trekkingtour an dieser Stelle abzubrechen. Traurig wurden wir mittels Heli aus der Region gerettet und ins Kathmandu Hospital transferiert.

Hier bekomme ich auch zeitnah die Diagnose: Akute Höhenkrankheit und ein Höhenlungenödem

Tag 8: Entlassung aus dem Hospital

Die Höhenreduzierung hat sich innerhalb weniger Stunden bemerkbar gemacht. Ich konnte am Vortag wieder Nahrung zu mir nehmen, das Schwindelgefühl verschwand und wir konnten wieder ausgiebig schlafen. Am Mittag wurde ich entlassen und wir wurden ins Hotel in Thamel gebracht.

Nach einem Tag voller kultureller Ausflüge und Besichtigungen ließen wir den Trip Abends im aufregenden Nachtleben von Thamel ausklingen.

Tag 9: Heimreise

Wir buchen unseren Heimflug um, sodass die bisher eindrucksvollste Reise in meinem Leben nun viel zu früh zu Ende geht. Trotz den gesundheitlichen Problemen werde ich Nepal nachhaltig vermissen. I will be back as soon as possible...

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